Pornosucht - Das Experiment
 



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8 Tag/90 Tage – 25.06.2015

Mit der unausgesprochenen Wahrheit konfrontiert.

Bereits vor zwei Wochen habe ich mir einen Termin für einen Urologen geben lassen, heute war dann endlich der Termin. Ich habe diesem Termin mit ziemlich großen Erwartungen entgegengefiebert. Meine Hoffnung war groß, dass mein Problem auch eine , einfachere Erklräung haben könnte. Doch auch der Arzt hatte seine Diagnose schnell gestellt und meinen Kopf für das Problem verantwortlich gemacht. Er schlug mir den Besuch eines Therapeuten vor. Ich überlege noch ob ich mir eine zweite Meinung holen werde, oder es bei dieser Diagnose belassen soll. Feststehen tut für mich erst einmal, dass ich das Experiment mit noch größerer Konsequenz durchführen werde. Acht Tage ohne einen einzigen Porno und Mastubation stellen einen Meilenstein für mich dar. Das bedeutet aber nicht, dass ich mich besonders gut fühle. Auf der Hochzeit gab es eine Frau die mir sehr gefallen hat. Ich habe mich gut mit ihr verstanden, aber meine Gedanken kreisten ständig um mein Problem. In so einem Moment wird einem erst wirklich bewusst, wie weit man es in den vergangenen Jahren getrieben hat. Im Moment denke ich über die Löschung großer Teile meiner Festplatte nach. Bisher habe ich zwar diese Büchse der Pandora gut unter Kontrolle, jedoch würde es eventuell noch einmal ein deutliches Zeichen setzen. Auf der anderen Seite steht da aber immer noch das Internet, dass ständiges Verführung des Kopfes bietet. Mir ist erst in den letzten Tagen wieder aufgefallen wie voll das Internet von Sex ist. Nur wenige Seiten auf denen einem nicht junge, barbusige Frauen schnellen Sex versprechen, oder einen auf bezahlpflichte Internetseiten locken wollen. In meiner Situation ist das als würde man ständig herausgefordert werden. Am Wochenende werde ich wieder viel Zeit draußen verbringen. Ich gehe das erste Mal in meinem Leben richtig Golf spielen, ich bin echt gespannt wie das wird und hoffe auf viel Ablenkung. Ich wünsche allen die dies lesen einen schönen Start ins Wochenende.

Martin

25.6.15 20:21


4 Tag/90Tage – 21.06.2015

Erfolgreich habe ich Tag zwei, drei und vier hinter mich gebracht. Dennoch ist an einen neuen Rekord bisher noch nicht zu denken (Rekord: 7 Tage ohne Porno). Wenn ich gerade gar nichts zu tun habe ist es wirklich schlimm. Jeden Augenblick denkt man daran sich an den Computer zu setzen und sich irgendetwas anzusehen. Am zweiten Tag habe ich mich noch einmal etwas intensiver mit meinem Experiment beschäftigt. Ich habe mir nochmal Foren durchgelesen, in denen andere Männer das selbe getan haben. Viele haben während der ersten Wochen auch aufgehört zu masturbieren und sind es damit sehr extrem angegangen. Ich habe mich dazu entschlossen es ihnen gleich zu tun, wobei diese Entscheidung sehr schwer auf meinen Schultern liegt. Ich bin sehr gespannt darauf herauszufinden wie lange ich kann, ohne Hand anzulegen. Bereits jetzt ist es wie das umfahren eines großen Minienfeldes, irgendwie lauern überall Verlockungen. Mein Kopf ist zu einem riesigen Sündenphuhl geworden. Ich bin gespannt ob und in wie weit sich dies noch steigern kann. Ich hoffe in der Mitte meines Experimentes werde ich nicht noch zu einem Sexualstraftäter. Auch für Morgen ist bereits für Ablenkung gesorgt, ich bin auf eine Hochzeit eingeladen. Sicher wird es dort nicht die Möglichkeit geben sich einen Porno anzusehen. Ich bin also guter Dinge auch einen Haken an den fünften Tag machen zu können. Mit einer guten Nacht verabschiede ich mich von meinem vierten Tag.

21.6.15 23:18


1 Tag/90Tage - 18.06.2015

Es ist der dritte Versuch, schon zwei Mal bin ich an diesem Experiment gescheitert. Ich habe Angst davor es erneut nicht zu schaffen. Meine Angst keinen richtigen Sex mehr genießen zu können ist jedoch um ein vielfaches größer. Ich habe heute diesen Blog eröffnet und bin vor zwei Stunden vom Sport zurückgekommen. Beim Sport fällt es leicht den Kopf abzuschalten und nicht an Pornos zu denken oder aber an die Probleme die der Konsum mit sich gebracht hat. Aber auch das Kind einen Namen zu geben hilft. Ich habe bereits beim zweiten Versuch überlegt begleitend ein Tagebuch zu führen, diesen Plan aber wieder verworfen. Ich glaube das es mir gut tut und mir auch dabei hilft das Problem besser anzupacken. Der erste Tag des Experiments ist vorbei, ich habe mir keinen Porno angesehen und werde wohl auf den Weg zum Bett mir auch keinen mehr heute ansehen. Das Wochenende steht vor der Tür und ich bin gespannt ob ich es über diese Hürde schaffe. Die Wochenenden waren bisher immer das Problem. Doch ich versuche diesen Gedanken nun bei Seite zu schieben und werde ins Bett gehen.    

18.6.15 22:05


Vorstellung

Mein Name ist Martin, ich bin 28 Jahre alt und komm aus Berlin. Seit langer Zeit mach ich mir Gedanken über mein Sexualverhalten und meinen Konsum von Pornos. Konsumieren tue ich seit ich etwa 15 Jahre alt bin. Ich habe mir lange keine Gedanken darüber gemacht was das für Folgen haben könnte und wie sehr es mich irgendwann beherrschen würde. Über die vielen Jahre hinweg habe ich mir beinahe alles angesehen was ich im Internet finden konnte. Dabei lag bereits sehr früh der Fokus auf Hardcore Pornos. Daran hat sich in den vielen Jahren bis heute nichts geändert. Doch nun muss sich endlich etwas ändern. Meine Sucht beherrscht mich und darunter leidet vorallem der Sex mit richtigen Frauen. Derzeitig bin ich single, doch ich lerne recht leicht Frauen kennen, auch solche die nur Sex mit mir wollen. Doch wenn über einem ein Damoklesschwert, mit der großen Aufschrift Errektionsprobleme, schwebt, werden Ängste in einem wach die einen auffressen. Seit 5 Monaten verzichte ich auf Sex, jedoch nicht auf den Konsum von Pornos. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich intensiv mit Errektionsproblemen. In mehreren Foren bin ich auf Männer getroffen denen es scheinbar ähnlich ergangen ist und die einem einzigen radikalen Schritt empfehlen. Der komplette Verzicht auf Pornos für 90 bis 180 Tage. Vor vier Wochen habe ich das Experiment zum ersten Mal gestartet, am dritten Tag war ich bereits wieder auf einer einschlägigen Seite. Danach habe ich es nochmal probiert und habe es 7 Tage ohne Porno geschafft. Ich fühle mich bis heute in dieser Welt gefangen und ein Entkommen scheint absolut unmöglich. Der nächste mögliche Schritt wäre der Weg zu einem Therapeuten, doch ich möchte noch ein einziges Mal probieren auf Pornos zu verzichten für mindestens 90 Tage. Dieses Tagebuch soll mir dabei helfen. Ich werde versuchen täglich/wöchentlich über meine Erlebnisse zu berichten und  hoffentlich ebenfalls über meine Fortschritte.      

18.6.15 22:04





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